end-zeit oder anfangs-zeit?

 

 

In unterschiedlichen Medien werden wir gewarnt,

dass in nächster Zeit immer öfter „Blackouts“ bei der

Energieversorgung und bei wichtigen Nahrungsmitteln

zu erwarten sind.

 

Manche Haushalte hätten nicht einmal so viel Lebensmittel

in Reserve, um drei Tage zu überleben.

 

Endzeit-Alarm oder notwendige Aufmerksamkeit?

 

Biblische Dokumente sind oft durchzogen von Endzeit-Gedanken.

Jesus erlebte sein Wirken im Umfeld endzeitlicher Befürchtungen

seiner Zeitgenoss:innen.

Manche seiner Worte tragen auch endzeitliche Mahnungen in sich.

 

Dennoch: 

Seine Verkündigung ist grundsätzlich eine Anti-End-Zeit Botschaft.

„Das Reich Gottes ist unter Euch. Denkt um! Vertraut dieser guten Nachricht!“

 

Wer dieser Spur folgt wird frei von religiösem Leistungszwang

und der Angst vor dem drohenden Gericht Gottes.

 

Mögen wir lernen, der Zusage vom „Reich Gottes unter uns“

zu trauen und so unser Leben gestalten.

 

Das wünschen sich und dir Albert und Petra.

die zeit drängt...

 

 

Explosionsgefahr für ein ukrainisches Atomkraftwerk befürchtet:
Die Angriffe der russischen Armee gehen ungehemmt weiter.

 

Vor Taiwan werden chinesische Militärmanöver durchgeführt.

 

Global verteilt Waldbrände. Klimakatastrophe pur.

 

Die Welt brennt!

 

Und mitten hinein fällt das widerspenstige Wort des Evangeliums Jesu:

 

„Meint Ihr, ich sei gekommen, um Frieden zu bringen?

Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen.

Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!

Ich selbst muss mit einer Taufe getauft werden,

und wie bedrängt bin ich, bis sie vollzogen ist!“

 

Feuer außen und in Jesus selbst!

 

Die Zeit drängt, damals und heute.

Entscheidungen stehen an, die keinen Aufschub vertragen.

 

Niemand kann sich aus der Schicksalsgemeinschaft „Welt“ ausklinken.

 

Mögen wir dort, wo wir hingestellt sind, Entscheidungen für das Leben treffen!

 

In diesem Bemühen verbunden mit dir Albert und Petra.

unterscheiden...

 

 

Politische Parolen sind oft geprägt von „Narrativen“: 

Gemeint sind Erzählungen, welche die Ereignisse in Gesellschaft und Politik leicht erklären und verständlich machen. Sie sind wiederholbar und gerade deshalb auch verlockend.

 

Solche Narrative sind beispielhaft: 

Der Wohlstand ist bedroht. 

Die Inflation frisst uns das Ersparte. 

Genießt das Leben und gebt das Geld aus, denn bald

hat es keinen Wert mehr. 

Die Pandemie ist vorbei. 

Im kommenden Winter werden viele ohne warme Wohnungen sein.

 

Narrative begegnen uns auch im Evangelium:

Das wichtigste Narrativ für Jesus ist „Das Reich Gottes ist mitten unter Euch!“ 

 

Aus diesem leiten sich andere Weisungen ab:

Fürchtet euch nicht, Euch ist das Reich gegeben!“

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben,

wer mir vertraut, wird ewig leben.

Haltet euch bereit

Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde,

in der ihr es nicht erwartet.“

 

Unser tägliches Leben ist voller „Narrative“.

In Werbung, Politik und Medien.

 

Mögen wir unterscheiden und erkennen, was dem

Leben guttut und das Zusammenleben fördert.

 

Das wünschen sich und dir Albert und Petra.