bist du dabei?

 

 

Szenario 1

Die reiche Weizenernte des vergangenen Jahres in der Ukraine konnte wegen der Blockade der Häfen durch die Streitmächte Russlands nicht exportiert werden. Die heurige Ernte kann nicht gelagert werden, weil die Speicher noch voll sind.

Ein Dilemma für die Leute in Afrika, besonders Äthiopien:

Hungersnöte drohen!

 

Szenario 2

Der katholischen Kirche in Europa kehren viele Enttäuschte den Rücken.

Bisher für die Erneuerung Engagierte verlieren die Kraft, weil sie viele Jahre nicht gehört worden sind.

 

Szenario 3

Jesus wählt für die Ankündigung des Reiches Gottes 72 Frauen und Männer, die er zu zweit ausschickt. Er gibt ihnen auf den Weg mit 

„Geht! Die Ernte ist groß!

Heilt die Kranken und verkündet >Das Reich Gottes ist euch nahe!"

 

Szenario 4

Was würde sich ereignen, wenn in jedem Kirchenbezirk 72 Frauen und Männer sich auf den Weg machten und Fragenden und Suchenden erzählen würden?


„Du bist wertvoll in den Augen Gottes! Wir haben es erfahren. Davon wollen wir nicht schweigen.“

 

Miteinander können wir in der Spur des Evangeliums wirken.

Bist du dabei?

Mit wem möchtest du dich auf den Weg machen?

 

Wir – Albert und Petra – versuchen es weiter auf unsere Weise.

glühende liebe...

 

 

Das Herz-Jesu-Bild in der Jesuitenkirche Innsbruck

ist eine Nachbildung des 1796 in Bozen eingeführten Originals. 

Damals wurde während kriegerischer Auseinandersetzungen in Tirol durch die Vertreter der Landstände ein „Bund mit dem Heiligsten Herzen Jesu“ geschlossen. Bis heute erinnern die Herz-Jesu-Prozessionen daran und versuchen, die Verbundenheit mit Christus zu beleben.

 

„Im Zentrum deiner Brust bemerke ich einen Glutofen;

und je mehr ich dieses brennende Feuer ansehe,

umso mehr scheint es mir, dass

überall um es herum die Umrisse deines Leibes zerschmelzen...

bis ich in dir keine anderen Züge erkenne als

die Gestalt einer entflammten Welt.“

 

Diese Worte formten sich in Teilhard de Chardin, einem französischen Jesuiten, beim Hinschauen auf ein Herz-Jesu-Bild:  In T. de Chardins spirituellem Umfeld war die Verehrung des Herzens Jesu sehr vertraut. 

Seit dem 17. Jh. hatte sich die Herz-Jesu-Frömmigkeit in Europa verbreitet.

 

Vielleicht ist das „Herz-Jesu-Fest“ eine Vergewisserung, dass das Innerste des Kosmos die Liebe ist, die Menschen durch und mit Jesus erfahren können.

 

In der „Spur des Evangeliums...“ mit dir verbunden Albert und Petra.

 

 

ungeplante Fragen...

 

 

Manchmal kann es sein

am Ufer eines Baches,

bei einem Spaziergang im Wald,

nach dem Erreichen des Gipfels,

da werden wir eingetaucht in die Stille.

 

Und ungeplant kommen Gedanken,

innere Bilder, mitunter auch Fragen.

 

So kann ein inneres Gespräch beginnen.

Und später vielleicht ein Austausch mit einem Freund/ einer Freundin, wo wir uns auszusprechen trauen, was in uns ist.

 

Das Evangelium erinnert uns an eine ähnliche Erfahrung von Jesus.

Als er für sich betete und die Jünger:Innen bei ihm waren,

fragte er sie „Für wen haltet Ihr mich?“

 

Lassen wir uns ermutigen, andere zu fragen „Wer bin ich für dich?“

Wer es schon probiert hat, kann vom Reichtum erzählen, der

sich in uns auftut.

 

Mögen wir das Geschenk der Stille und des Fragens entdecken!

 

Das wünschen sich und dir Albert und Petra.

gefährdet...

 

 

Die Gegenwart ist bestimmt von verschiedenen Gefährdungen des Lebens:

Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie ist ungewiss.

Die Gefährdung der Natur durch die rapide Änderung des Klimas wird immer deutlicher durch Unwetter, Überschwemmungen und Hitze.

Kriegerische Auseinandersetzungen in der Ukraine und an anderen Brennpunkten der Welt treiben Leute in die Flucht.

 

Wie können wir mit den vielfältigen Gefährdungen zurechtkommen?

 

Bedrängt, ausgeschlossen und verunsichert waren auch die kleinen christlichen Gemeinden der zweiten und dritten Generation. 

Für sie schrieb der Evangelist Johannes Worte der Ermutigung, die ihm überliefert worden waren. 

Er nennt sie „Abschiedsreden Jesu“. 

Die Leser:Innen mögen sich im Herzen nicht verwirren lassen, sondern der Geistkraft Gottes vertrauen und sich von ihr leiten lassen.

 

Möge die „göttliche Geistkraft“ auch uns leiten, miteinander engagiert nach Wegen zu suchen, die Gefährdungen des Lebens zu mindern, und unseren Teil dazu beizutragen, dass die Welt Lebensraum für alle bleiben kann.

 

Das versuchen mit dir in der Spur des Evangeliums Albert und Petra.

 

verrückt...vielleicht

 

 

75.000 Fans waren zum CL-Finalspiel 2022 nach Paris gekommen.

Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder aus Spanien, Großbritannien und Frankreich und vielen anderen Ländern. Feuer und Flamme waren sie. Im Auf und Ab des Spieles intonierten sie ihre Fangesänge und ließen die Welle rollen.

 

In unserer „Bibel am Telefon-Austauschrunde“ kam uns die Idee.

Was würde sich ereignen, wenn es gelänge so viele Fans für folgendes Experiment zu gewinnen: Die Einladung 3 Minuten im Schweigen zu verweilen und dabei 3 inneren Impulsen nachzuspüren.

 

Wofür möchte ich danken?

Wem möchte ich Gutes sagen?

Welche Stärkung fürs Leben brauche ich?

 

Verrückt vielleicht!?

 

Nicht unbedingt, wenn wir die Erzählung des Lukas über das Pfingstfest 33 n. Chr. in Jerusalem beachten. Damals waren unzählige Wallfahrer:Innen in der Stadt.

Die kleine Schar der Jesus-Jünger:Innen vermochte die große Menge der Frauen und Männer aus vielen Ländern aufhorchen zu lassen. 

Sie fanden eine Sprache, in der alle mit dem Herzen verstanden, wie sie „Gottes große Taten verkündeten“.

 

Die Sprache des Herzens verbindet und lässt aus Fremden Nahe werden.

 

Mögen wir die Sprache des Herzens, Wohlwollen und Liebe lernen und praktizieren.

 

Das wünschen sich und dir Albert und Petra.