offene Arme...

 

 

Eine Bekannte machte mit einem Kind einen Spaziergang.

Sie kamen zu einem Kreuz. Das Kind war nicht kirchlich sozialisiert.

Die Bekannte war gespannt, was das Kind jetzt fragen würde.

Das Kind sagte zu ihrer Überraschung:

„Der Mann am Kreuz hat seine Arme sehr weit ausgestreckt! Da kann ich mich umarmen lassen.“

 

E. ist 94 Jahre alt. Seine Frau H. ist vor 5 Jahren verstorben. Er möchte zu ihr.

Er sagte beim letzten Besuch: „Ich wünsch immer wieder, dass ich meine Frau wenigstens ein biss‘l zu mir herdrücken könnte.“

 

Bis ins hohe Alter bleibt der Wunsch, in die Arme genommen zu werden.

 

Im Evangelium begegnen wir Eltern, die ihre Kinder zu Jesus bringen, damit er sie berühre.

   

 

Das Kind beim Wegkreuz, E. im Altersheim und die Kinder im Evangelium verbindet derselbe Wunsch.

Jesus nennt diesen Wunsch Sehnsucht nach dem Reich Gottes.

 

Mögen wir einander helfen, Reich Gottes zu erfahren.

 

Das wünschen sich und dir Albert und Petra Maria.

erlaubt?

Immer wieder begegnen uns Plakate mit Hinweisen für den Alltag in der Corona-Krise. 

Die 3 Gs bestimmen unser Leben. Manches ist einsichtig, und manches lässt uns verstört fragen.

 

Was ist erlaubt?“

 

Diese Frage wird im kirchlichen Bereich sehr oft gestellt.

Amtsvertreter – geweihte und ernannte – stellen sie,

wenn Frauen, Männer und Jugendliche aufgrund ihrer Christusverbundenheit mutig Verantwortung übernehmen und selbständig handeln.

 

„Was ist erlaubt?“

 

Die Zwölf – heute würde dem eine Bischofskonferenz entsprechen – versuchten jemanden zu hindern, der im Namen von Jesus Mitmenschen von Dämonen befreite. 

 

Jesus war anderer Ansicht. 

„Hindert ihn nicht!“

sagte er und fügte hinzu: 

„Jemand, der/die in meinem Namen machtvoll handelt,

wird nicht schlecht von mir reden und denken.“

 

„Gibt es machtvolles Wirken außerhalb kirchlicher Strukturen?“

 

Machen wir die Augen auf! 

 

Trotz vieler chaotischer Machtausübung engagieren sich viele rund um die Erde für Gerechtigkeit und Freiheit, sehr oft unter Gefahr für das eigene Leben:

Belarus, Russland, Männer und Frauen in Afghanistan, Jugendliche bei >fridays for future<...

 

Erlaubt und im Sinne Jesu ist alles, wodurch Menschen Liebe und Wohlwollen in die Welt bringen. 

 

Wagen auch wir es, ohne lange zu fragen „Dürfen wir das?“

 

Das wünschen wir uns selber und dir!

Albert und Petra Maria.