herrlich

Nach dem Lesen des Evangeliums haben wir nach einer langen Zeit der Stille im Gehen dem nachgespürt was uns spontan einfällt zu „das war herrlich“
 
Und es war erstaunlich! 
 
Es war für uns beide der gleiche Moment im Sommer 2006 auf dem Katharinenberg am Sinai. 
Mit unserer Pilgergruppe warteten wir auf die heraufsteigende Morgensonne. 
Ein unvergessliches „Gipfelerlebnis“!
 
Der Psychologe Abraham Maslow spricht auch vom „Gipfelerlebnis“.Er meint damit eine spontan auftretende Erfahrung, die in eine „andere“ - göttlich-transzendente - Dimension weist. 
 
Existentielle Gipfelerlebnisse können sich in Begegnungen, im Schweigen, in der Meditation, in der Natur ereignen.
 
Im Johannesevangelium spricht Jesus über die göttliche Herrlichkeit. Für die orthodox-jüdischen Gläubigen ist Gottes Herrlichkeit bis heute an den Ort gebunden, wo der Tempel in Jerusalem stand. Für das Johannesevangelium ist Gottes Herrlichkeit in Jesus Christus sichtbar geworden und nicht an einen Ort gebunden. Jesus selbst ist überzeugt, dass diese Herrlichkeit in allen gegenwärtig ist, die ihm vertrauen und an ihn glauben.
 
Möge sich die göttliche Herrlichkeit in unserer Welt auch durch uns zeigen!
 
Das wünschen sich Albert und Petra Maria.

 

Mühe des Hörens

Bei Büchern - geschenkt von Bekannten -  erleben wir manchmal, dass wir beim bestem Willen nicht an sie „drankommen“. Sie müssen noch warten, bis der richtige Augenblick und die beste
Zeit kommt. Das kann mitunter Monate dauern.

Vielleicht sind die Texte der nachösterlichen Sonntagsevangelien von dieser Sorte.

Auch Vorträge und Referate können manchmal sehr mühsam sein. Dennoch kann sich unverhofft eine Einsicht einstellen
und wir sagen: Die Mühe des Zuhören und Bleibens hat sich gelohnt.

Ebenso gehört zum Hören auf die Worte des Johannesevangeliums auch ein Stück Mühe.


Und dazu die Einsicht von Frere Roger Schutz aus Taize’ „das vom Evangelium zu leben, was wir begriffen haben, und sei es noch so wenig“.  

Mögen wir bei aller Mühe des Hörens auf das Evangeliums Wertvolles entdecken können!

Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.