draußen vor der tür

„dazu-gehören“ ein Ur-wunsch.

 

„Wo ist mein Platz?“

„Was ist meine Aufgabe?“

„Wozu bin ich gut?“

 

Systeme und Strukturen können dabei behilflich sein.

Auch Religionen.

Sie haben jedoch auch die Tendenz, Menschen zu vereinnahmen und sie abhängig zu machen.

 

Jesus hat auf diese Gefahren hingewiesen. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf die persönliche Verantwortung.

Er ermutigt uns, „durch die enge Tür“ der persönlichen Entscheidung zu gehen.

Dieser Weg führt zur Erfahrung des „Reiches Gottes“.

Denn alle – auch wir vielleicht Religiösen – stehen zuerst „draußen vor der Tür“.

 

Und es wird spannend, mit wem wir „am Tisch des Reiches Gottes“ sitzen werden.

Denn alles ist möglich, nichts ist fix.

 

Spannendes Warten draußen vor Tür

wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.

aufgegeben

 

 

Bei einer Wanderung entdeckten wir Reste von entwurzelten Latschensträuchern.

Die Zweige noch frisch. Die Äste teilweise offen wie eine Wunde.

 

Manchmal ist unser Leben gezeichnet und verwundet.

Gezeichnet von unseren Aufgaben, die wir gewählt haben oder die uns zugefallen sind.

 

Jesus spricht von seiner prophetischen Lebensaufgabe. Sie hat ihn gezeichnet und verwundet.

Er spürte für sich den Auftrag, die Menschen vor die Entscheidung für das Reich Gottes (das Göttliche) zu stellen.

Das brachte Spaltung, Widerstand und Ablehnung.

 

Wer Gott/dem Göttlichen Raum geben will, der/die steht vor der Entscheidung zwischen „alles selber machen“ oder „mich führen und beschenken lassen“, zwischen „vertrauen“ oder „totale Absicherung“.

 

Mögen wir uns auf das Angebot des Evangeliums einlassen können.

 

Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.