...brennende welt

 

 

Die brennenden Amazonaswälder lassen inzwischen nur wenige kalt!

Die Welt brennt.

Die Atmosphäre hat zahlreiche Löcher.

Die Grundlagen des Lebens für Pflanzen, Tiere und uns selber sind vergiftet.

 

In der jüdischen Bibel findet sich die Erzählung über Leute auf dem Weg durch die Wüste, die von giftigen Feuerschlangen gebissen werden und daran sterben. Einige der Betroffenen erkannten einen Zusammenhang zwischen ihrem eigenen Verhalten und der Vergiftung.

 

Sie übernahmen dafür Verantwortung und bekannten öffentlich „Wir haben gesündigt!“

 

„Sünde“ ereignet sich dort, wo Egoismus um sich greift und Verantwortung für das Leben geleugnet und nicht wahrgenommen wird.

 

Mögen wir lernen, bei der „Entgiftung der Welt“ mitzuwirken und an unserem Platz die eigene Verantwortung dafür übernehmen.

 

Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.

Zu-mutung Evangelium...

 

 

Das Evangelium ist mitunter wie das Leben.

Eine „pure Zumutung“!

 

Es verlangt von uns, mit offenen Augen und mit hoher Sensibilität

durch die Korridore der Zeit zu gehen, in der wir leben und der wir

ausgeliefert sind.

 

In der früheren Spitalskirche Innsbruck in der Flaniermeile Maria-Theresienstraße

ist zurzeit ein Kunstobjekt installiert: Es lohnt sich, hindurchzugehen und achtsam zu sein

für die unterschiedlichen Details. Und hellhörig zu werden für eigene innere Zustimmung

und Ablehnung.

 

Das Evangelium ist wie ein Korridor. Wir können draußen stehen bleiben oder durch ihn hindurchgehen.

Das Evangelium will „durch-gangen“ werden. 

 

Mögen wir Mut bekommen, durch den Korridor „Evangelium“ hindurchzugehen.

 

Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.