Zeichen der Zeit

11. September 2001 - weitere Bilder unter www.911groundzero.com

Es gibt Ereignisse in der Geschichte, die äußerlich keinen Stein mehr auf dem anderen lassen.


Und das Äußere wirkt sich aus auf die innere Bewertung des Lebens: Nichts ist mehr wie es war und was sein wird ist noch ein schwarzes Loch.

So war es in der Folge des 11. September 2001 nach der Attacke von Al Quaida auf das World-Trade-Center. Nicht nur das Äußere hat sich verändert. Alles was bisher gedacht wurde bekam ein neues Vorzeichen. Politisch begann der Kampf gegen die „Achse des Bösen“.

Ähnliches erlebte Jerusalem nach der Zerstörung des zweiten Tempels durch Kaiser Titus in Jerusalem um 70 n. Chr.
Die Evangelien zeigen uns deutliche Spuren. Besonders durch die endzeitlichen Deutungen wie in der Auslegung des Gleichnisses vom Unkraut unter dem Weizen.

Mögen wir lernen, die gute Nachricht der Worte Jesu im Herzen zu bewahren und gleichzeitig die Zeichen der Zeit zu beachten.


Das wünschen sich und Euch  Albert und Petra Maria

Hören mit dem Herzen

Der Musiker und Poet Konstantin Wecker erwähnt in seinem Buch „Mönch und Krieger“ ein Gedicht von Rainer Maria Rilke.

Es hat Wecker geholfen an Gott zu glauben.
Rilke gab ihm den Titel „Du Nachbar Gott“ in seinem „Buch vom mönchischen Leben“.
 
Nur eine schmale Wand ist zwischen uns
durch Zufall; denn es könnte sein:
ein Rufen deines oder meines Mundes -
und sie bricht ein
ganz ohne Lärm und Laut.
Aus deinen Bildern ist sie aufgebaut.
 
Solche Worte müssen mehrmals gelesen, gehört, gemurmelt, aus- und inwendig gelernt werden.
Dann können sie ihre in ihnen verborgene Kraft entfalten.
 
„Die schmale Wand" zwischen dem Göttlichen und dem Menschlichen könnte und kann einbrechen wo
wir uns einüben ins "Schweigen, ins Sitzen und ins Hören“ wie es Meister Eckhart versucht hat. Das war auch der Weg Jesu.
Und ER nennt alle selig, die diesen Weg gehen.
 
Mögen wir vorankommen im Hören mit dem Herzen!
 
Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.