zahllos...

 

 

Unzählig sind die Kerzen, die in Wallfahrtskirchen entzündet werden.

Unzählig die Kerzen an tragischen Orten als Ausdruck von Betroffenheit und Hilflosigkeit.

Unzählig die Fragen:

Erhört Gott die um Hilfe Rufenden in Nordsyrien? 

Erhört Gott die Kranken? 

Erhört Gott den Hilfeschrei meiner verletzten und verzweifelten Seele? 

Gibt es den Gott, der „von außen oder oben“ eingreift und die Leidensgeschichten beendet?

Diesen nackten Fragen können wir nicht ausweichen, wenn wir in „glauben lernen wollen“. 

Jesus zeigt uns einen Weg zum Glauben, den er selber lernen musste. Er praktizierte im Gebet das bewusste Verbunden-sein mit seinem göttlichen Ursprung. Deshalb suchte er immer wieder Orte der Einsamkeit und der Leere auf. Sein Verbunden-sein mit Gott ermutigte ihn, den Hilfeschrei der Leidenden zu hören und sich für sie zu engagieren.

Er lädt uns ein, diesen Weg zu gehen.

Versuchen wir es!

Mit Euch unterwegs Albert und Petra Maria.

beschämt oder dankbar?

seit einem Jahr liegt dieser Stein in meiner Wohnung

 

 

Kennst du das?

 

„Ich bin beschämt ob deiner Großzügigkeit!“

„Wie habe ich das bloß verdient!?“

 

Es gibt Einstellungen zum Leben, die sich allmählich und unbeachtet breit machen können:

„Ich bin für alles selbst verantwortlich.“

„Ich will auf niemanden angewiesen sein.“

Leistung steht bei mir über allem.“

 

Die seelischen Folgen solcher Einstellungen sind teilweise erschütternd: Denn nicht viele können diese Latte überspringen und stürzen ab in die Verzweiflung.

 

Auf dem Weg nach Jerusalem werden zehn Aussatzkranke geheilt. Einer von ihnen macht darüber hinaus eine tiefere Erfahrung: Er spürt, dass er beschenkt wurde, und das ohne eigene Leistung. Es drängt ihn, dafür zu danken.

 

Mögen wir aufmerksam sein und Dankbarkeit lernen!*

 

Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.