was kommt auf uns zu?

Damals um 30 nach Christus zogen Scharen zu Johannes in die Wüste um sich von ihm taufen zu lassen.

Heute ziehen Scharen in die Einkaufszentren und zu den Adventsmärkten.

Damals erklärte Johannes: „Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entkommen könnt? Bringt Früchte hervor, die eure Umkehr zeigen!“

Heute wird uns erklärt: „Kauft, kauft, kauft!“ Wir eilen und kaufen. Und dabei merken wir gar nicht, wie sich das unsichtbare Netz des Marktes und der Gier nach mehr Haben-müssen um uns legt.

Indes das Gericht ist im Gang: Die Zerstörung der „Mutter Erde“. Die Schere zwischen den wenigen ganz Reichen und den vielen Armen wird täglich größer.

„Was sollen wir tun?“ fragten die Leute damals Johannes. Seine Antworten sind sehr einfach: „Teilt den Überfluss.

Seid nicht korrupt. Misshandelt nicht. Erpresst nicht. Begnügt euch.“

„Was soll ich tun?“ 

„Was kann ich tun?“

Mögen wir umkehren und umdenken!

Das wünschen sich und Euch Albert und Petra.

In diesen Tagen...

 

Treffen der G20 Staats- und Regierungschefs in Buenos Aires.

Beginn des Weltklimagipfels in Polen.

 

Gibt es neue Ansätze zur Rettung der „Mutter Erde“?

Bleiben die Anliegen der Großkonzerne das Maß aller Politik?

Oder gelingt eine Umkehr im Denken?

 

Rückblende...

Ca. 30 n. Chr. ist das Land Israel unter Pontius Pilatus als römischer Statthalter

für Kaiser Tiberius und Herodes, Philippus sowie Lysanias aufgeteilt.

 

Da erging das Wort Gottes an Johannes.

 

Gott spricht uns an im aktuellen Geschehen der Welt.

Gott spricht nicht im „luftleeren Raum“ zu uns.

 

Das Evangelium des Lukas nennt Johannes „Stimme eines Rufers in der Wüste“.

Gott sei Dank, es gibt sie auch jetzt „die Stimme der RuferInnen in der wüsten Zeit 2018“.

 

Mögen auch wir unsere Stimme einsetzen für das Leben.

Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.