„Ich habe Hoffnung für die Welt!“

 

Es gibt eine große Sehnsucht nach Licht.

Vielleicht sind deshalb Straßenzüge, Geschäfte, Wohnhäuser, Bäume mit unzähligen Lichtelementen behängt.

Trotz allem gibt es auch das Staunen über die Strahlkraft einer einzigen Kerze.

 

Am Freitag vor dem ersten Adventsonntag folgten in Innsbruck an die 2000 Leute dem Aufruf von Jugendlichen, „Fridays for future“ zu unterstützen. Sehr viele brachten eine Kerze mit und zogen damit durch die Stadt.

 

Erstaunlich waren die kurzen Ansprachen der jungen Leute: Kritisch – aufrüttelnd – ermutigend - mahnend. 

Fast so apokalyptisch-endzeitlich gefärbt wie die Predigt von Johannes dem Täufer am Jordan zur Zeit von Jesus.

 

Der friedliche Zug durch die Stadt, die vielen einzelnen Lichter waren ein Zeichen für die Bereitschaft, umzukehren und umzudenken. Oder für - wie es eine junge Studierende sagte - „Ich habe Hoffnung für die Welt!“

 

Mögen wir selber zur Hoffnung für die Welt werden.

 

Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.

Ende und/oder Anfang?

 

 

Was bewegt mich zurzeit?

 

Welche Ereignisse auf der weiten Welt erwecken meine Aufmerksamkeit?

Was „regt mich auf“?

Was „regt mich an“?

 

Welche Botschaften kann ich aus den Ereignissen heraus-hören?

 

Die Leute zurzeit von Jesus waren geübt, Ereignisse der Natur und der Politik als „Zeichen von Ende und Neuanfang“ zu verstehen. Daraus ergab sich für sie die Hoffnung, dass GOTT sich in einem „Menschensohn“ erlösend in die Welt einbringt.

 

Bewusst wird uns am Beginn des Advents gesagt „Haltet Euch bereit! Denn der Menschensohn kommt wann Ihr es nicht erwartet.“

 

Mögen wir in der Zeit des Advents auf die „Zeichen von Ende und Neuanfang“ achten lernen.

 

Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.