selig oder wehe?

 

 

Manchmal stehen wir vor Entscheidungen.

Ein Weg kann zur Seligkeit oder in ein großes „Wehe“ führen.

So erfahren wir das im persönlichen Leben oder Verantwortliche in Politik und Kirche.

Wird das Leben gefördert oder zerstört?

Die röm.-kath. Kirche steht zurzeit vor einem riesigen Scherbenhaufen.

Jahrhunderte hindurch wurden Machtstrukturen aufgebaut, die Menschen ins Verderben stürzten. 


Im Evangelium warnt Jesus alle, die seine Jünger*innen sein wollen vor den Gefahren des Reichtums, der Macht und der Überheblichkeit.

Es scheint, dass die „Wehe-Worte“ von Jesus das Innerste der Kirche erfasst haben.

Ein gutes Beispiel, wie mit den Erschütterungen in der Kirche umgegangen werden könnte, zeigte in der letzten Woche Kardinal Christoph Schönborn im ehrlichen Gespräch mit Claudia Wagner, die schwere seelische Verletzungen in der Kirche erfahren hat.

Es lohnt sich 

https://www.br.de/mediathek/video/missbrauch-in-der-katholischen-kirche-eine-frau-kaempft-um-aufklaerung-av:5c5af92b42b54f00183b451f

anzuschauen.

Wir, Albert und Petra haben es getan.

Überraschungen

Abschiede gehören zu unserem Leben.

Das kann schmerzlich sein.

Manchmal auch hoffnungsvoll.

 

Das Evangelium erzählt auch von Abschieden.

Fischer am See Genesaret lassen ihre Boote zurück

und schließen sich dem Wanderprediger Jesus an.

 

Leben hat mit Überraschungen zu tun.

Es gibt Ereignisse, mit denen wir nie gerechnet haben.

Die Fischer am See machen einen außergewöhnlichen Fischfang

und erkennen ihre persönlichen Grenzen. 

 

Abschiede und Überraschungen gehören zum Leben.

Mögen wir erkennen, wozu sie für uns gut sind.

 

Das wünschen sich und Euch Albert und Petra.