Augenblick

Viele SchifahrerInnen erlebten diesen Ausblick.
Vermutlich haben nicht alle dasselbe gesehen.
Nicht jeden/jede erfasste dasselbe Gefühl.
Die einen mögen gestaunt haben über die Weite,
andere über den feinen Schnee.
Und manch eine/einer wurde hingezogen zum Gipfelkreuz.

Jesus hat einst drei seiner Weggefährten auf einen Berg mitgenommen.
Alle vier waren auf demselben Berg.
Jesus ist etwas widerfahren, was die drei Begleiter ordentlich verunsicherte.
Petrus möchte das Erlebte festhalten wie wir es mit dem Handy versuchen.
Später fasst der Evangelist die Erzählungen der Begleiter in Worte.Er erzählte sie weiter: Licht, Wolke, schallende Stimme bekommen bei ihm eine besondere Deutung.

Wenn wir das Evangelium lesen ergeht es uns vielleicht wie den SchifahrerInnen. Wir entdecken unterschiedliche Inhalte und versuchen sie mit unserem Leben zu verbinden.

Wenn es gelingt, wird aus der alten Erzählung ein „Wort des Lebens“ für heute.

Mögen wir beim Hören und Lesen biblischer Texte entdecken, was uns gut tut.


Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.

wendepunkt

Es gibt im Rhythmus des Jahres markante Einschnitte und Wendepunkte.
 
Die Sonnwendnächte können zum Anstoß einer Neuorientierung werden.
Altes soll zurückbleiben und Neues will unter die Füße genommen werden.
 
Auch für Jesus gab es Wendepunkte: Einer war die Hinrichtung von Johannes dem Täufer. Von da an begann Jesus seine Gottes-Erfahrung in der Öffentlichkeit mitzuteilen.
 
Und seine Botschaft war als Wendepunkt und Einschnitt gedacht:
Nicht mehr die religiöse Leistung zählt.
Vielmehr kommt alles darauf an, mein Vertrauen auf die bedingungslose Liebe Gottes zu setzen.
 
Vielleicht ist der Wendepunkt vom Fasching zu Fastenzeit für uns
ein Anlass Wege des Vertrauens in Gottes Liebe zu suchen.
 
Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.