14. Okt, 2020

Kaiser und GOTT*

Evangelium des Matthäus 22, 15 - 22

Meister, wir wissen, 

dass du die Wahrheit sagst... 

und wahrhaftig den Weg Gottes lehrst... 

und auf niemanden Rücksicht nimmst, denn du siehst nicht auf die Person.

 

Jesus? Wie geht es dir bei dieser Ansage? Was denkst du? Wie fühlst du dich?

Ganz trau ich ihnen nicht...was wird noch kommen? Vorsicht! Zuerst freudig überrascht und dann die Frage „Was steckt dahinter?“

17 Sag uns also: 

Was meinst du?
Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? 

18 Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte: Ihr Heuchler,
warum versucht ihr mich? 

19 Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Denár hin. 

20 Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? 

21 Sie antworteten ihm: Des Kaisers. 

Darauf sagte er zu ihnen:
So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!

Jesus, ein Meister der Deeskalation! „Eine verflixte Geschichte!“

Wie könnte dieser Satz in unsere Zeit „über-setzt“ werden?

Trennung von Kirche und Staat. Akzeptanz der staatlichen Gesetze. Wahrung der Menschenrechte als klare Richtlinie notwendig. Suche nach einem gerechten Steuersystem als politische Aufgabe. Daher die Partei wählen, die sich für gerechten Ausgleich engagiert. 

Wem gehört was?

 

Wer ist in unserer Lebenswelt „Kaiser“?

Wirtschaftskonzerne ... Firmen, die „ungerechte Strukturen schaffen und durch Gewinnmaximierung ungerechte Löhne zahlen bzw. ArbeiterInnen entlassen (z. B. Swarowski u. a.)

 

Was gehört GOTT*?

Gott gehört alles, was dem Leben dient. 

Daraus ergibt sich: Liebe zu den Nächsten. Die Werke der Barmherzigkeit.

Wir sind grundsätzlich „Gott zugehörig“... Kinder Gottes („GOTT ist bei uns dahoam!“ und das bliblische Bild „eingeschrieben in GOTTes Hand) ... an uns liegt es diese „Zugehörigkeit“ in freier Entscheidung anzunehmen 

22 Als sie das hörten, staunten sie, ließen Jesus stehen und gingen weg.

Jesus: Wie geht es dir jetzt? 

In der Tennissprache ausgedrückt: Jesus hat den Boten der Pharisäer und Herodianer „ein As geschlagen“, doch das Spiel ist noch nicht zu Ende!

 

Ingrid, Anni, Anita, Eva, Anny und Albert