26. Apr, 2020

...in der Nacht des ersten Ostersonntags

Entdeckungen beim Bibelgespräch am Telefon mit Cäcilia, Eva, Anni,Irmtraud, Albert und Petra zu Lk 24, 33 - 53:

Die zwei Jünger kommen sehr spät aus Emmaus zurück nach Jerusalem. Der Rest der Gemeinschaft der Frauen und Männer sind versammelt. Kleopas und sein Begleiter fallen mit ihrer Erfahrung nicht mit der "Tür ins Haus"...

Manchmal braucht es Zeit bis wir uns trauen von unseren (Glaubens-) Erfahrungen zu erzählen.

Der Auferstandene "zeigt sich" während sie einander erzählen, was sie erfahren hatten: Kirche ereignet sich als "Erzählgmeinschaft". Manche erleben den Bibelaustausch am Telefon als "Gottesdienst".

Zweifel, Angst, Erschrecken müssen durchlebt werden... Jesus zeigt große Geduld mit den JüngerInnen. Und dann gibt es manchmal die unerklärbare Gleichzeitigkeit von Freude und nicht glauben.(vgl.> i frei mi so dass i di sieh, i kunns fast nit glauben, dass das wirklich ist<) 

Wie den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus erklärt der Auferstandene in dieser Nacht wieder die heiligen Schriften, damit "Licht ins Dunkel" der Unverständigen kommt. Manchmal gelingt dann ein Durchbruch, Schweres und Dunkles im Leben als "Erfüllung" zu entdecken. Das braucht Zeit.

Die JüngerInnen und WIR werden vom Auferstandenen zu Zeugen beauftragt: Für das Leben in Fülle - für Vertrauen/Glauben - für die eigenen Erfahrungen.

Es gibt ein Danach!

Die JüngerInnengemeinschaft "bleibt" die erste Zeit "im Tempel" - d. h. beheimatet in der jüdischen Tradition Jesu.

Wo gibt es für mich/uns aktuell "Bleibe"?

Biblische Erzählungen können wir als "Vor-bild-Geschichten" lesen und hören.