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AUFRÄUMEN ist zurzeit angesagt!

Große Haufen von Schnee werden eingeebnet, damit das Wasser vom Boden aufgenommen wird.

Eisflächen schmelzen durch das Licht und die Wärme der Sonne.

Manchmal kommt beim Aufräumen Ungeahntes zum Vorschein:

Dreck und unachtsam Weggeworfenes ebenso wie erste Sprossen von Blumen.

 

Vom AUFRÄUMEN erzählt auch das Evangelium: 

In der Osterfestwoche ergreift Jesus im Tempelbereich eine Geißel, treibt die Verkäufer hinaus und wirft die Tische der Geldwechsler um. Ein unerhörtes Zeichen gegenüber dem religiösen System in Jerusalem!

 

Das AUFRÄUMEN im Tempel dient dem Ziel: Hier soll alles ferngehalten werden, was den Leuten die Aufmerksamkeit auf das GÖTTLICHE verstellt.

 

In der Geschichte der KIRCHE versuchten immer wieder prophetische Frauen und Männer „Räume zu sichern, wo das Heilige erfahren werden kann.“ Einher gingen mit solchen Initiativen sowohl Veränderung von hinderlichen Strukturen als auch persönliche KURSKORREKTUR DURCH HINWENDUNG ZUM EVANGELIUM.

Der >Synodale Weg< in Deutschland und die Bemühungen um Reformen durch Papst Franziskus sind Beispiele dafür.

 

Mögen auch wir an der Kurskorrektur mitwirken!

 

In dieser Absicht mit dir verbunden Albert und Petra Maria.

festhalten wollen...

 

 

Vor einigen Tagen zeigte sich in unserer Gegend eine spezielle Wolkenformation:

Der Glanz des Sonnenlichts bewirkte eine ungewöhnliche „Lichtwolke“.

Der Versuch, diese Erscheinung zu fotografieren - nur ein schwacher Schein des Augenblicks!

 

Es gibt Wahrnehmungen durch unsere Sinne, die nicht „fest-gehalten“ werden können.

Es ist etwas anderes, ein Konzert mit Publikum zu erleben als es als Radiosendung zu hören.

 

Von einer ungewöhnlichen Lichterfahrung erzählt das Evangelium:

Drei Weggefährten erlebten Jesus in „strahlend weißen Kleidern“. Sie waren ergriffen von der Schönheit der Erscheinung und gleichzeitig vor Furcht benommen. Auch sie wollten das Erlebte „festhalten“.

Doch plötzlich entzog sich die „Erscheinung“ und sie waren wieder in der „irdischen“ Wirklichkeit mit Jesus.

 

Erst später erinnerten sie sich und konnten nach Scheitern und Enttäuschung neue Lebenskraft schöpfen.

Es scheint, dass besondere Erfahrungen nicht „festgehalten“ werden können. Dennoch bleiben sie als unsichtbarer Schatz in unserer Seele gespeichert.

 

Mögen die bewussten und unbewussten Lichterfahrungen unser Vertrauen ins Leben stärken.

 

Das wünschen sich und dir Albert und Petra Maria.

ver-un-sichert

 
 
Wann wird der Regierung erlauben, dass Gasthäuser geöffnet werden können?
 
Welche Regeln gelten für die Ausreise und Einreise während des Lockdown?
 
Wirkt die Impfung auch gegen die neuen Mutationen?
 
Fragen über Fragen.
 
"Verunsicherung" und "der Wunsch nach Klarheit"
werden zurzeit bei Interviews sehr oft benannt.
 
Von einer „Ver-un-sicherung“,  die über Jesus gekommen ist, erzählt das Evangelium.
 
Unmittelbar nach seiner Entdeckung „von GOTT* geliebt zu sein“ hält sich Jesus in der Einsamkeit der Wüste auf. Im Allein-sein muss er lernen, der ersten Zusage GOTTES* zu trauen. Doch da gibt es auch die guten Kräfte - Engel genannt - die Jesus unterstützen.
 
In Zeiten der Verunsicherung wird unser Vertrauen ins Leben auf die Probe gestellt. Da ist es hilfreich Ausschau zu halten nach den „Engeln“ in Menschengestalt, die uns ermutigen und Sicherheit ausstrahlen.
 
Mögen wir uns als „Botschafter*Innen des Vertrauens“ füreinander bewähren.
 
Das wünschen sich und dir Albert und Petra Maria.