mit Hingabe leben

Es ist etwas Spezielles, Musikern während eines Konzerts ins Gesicht zu schauen.

Viele „gehen ganz auf“ in ihrem Tun und werden eins mit ihrem Instrument. Klang, Gesicht, Spielen des Instruments fließen ineinander über.
 
Präsenz ereignet sich!
 
Es gibt Leute, die "ganz aufgehen“ in ihrer Arbeit, in einem sozialen Engagement, im Entwickeln neuer Ideen. Kinder sind sehr begabt, sich „hinzugeben“: Beim Spielen
in einer Sandkiste oder beim gehen-lernen.
 
Aufgehen in einer wichtigen Wertvorstellung und sich hingeben können sind Wesenshaltungen von Jesus:
Er ließ sich ein auf das Menschsein bis in die Abgründe des Sterbens; auf die Nöte und Verstrickungen im Leben.
Nichts Menschliches war IHM fremd.
 
Menschen, die sich hingeben können verändern den Mainstream der Welt. Durch sie wächst mitten in der Welt
eine Kontrastgesellschaft heran, wirksam wie der Sauerteig im Mehl.
 
Mögen wir füreinander unsere Begabungen und Stärken einbringen.
 
Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.

was ist wichtig?

Ring einer jungen Christin aus Lorch /Römerzeit/Foto Albert Pichler

Liebe WeggefährtInnen im Glauben!

 
Heute als Einstimmung ein Musikvideo von STS.
 
In „ Kannst du dir oberkemma af an schnelln Kaffee?“
wird die Erinnerung eines jungen Mannes besungen,
der dem Opa Geld gestohlen hat, um die Disco zu besuchen.
Zur Rede gestellt sagt der Großvater schließlich 
„komm lassmas bleibm! Geld kann nit so wichtig sein!“
 
Im Evangelium kommt ein jungen Mann zu Jesus.
Jesus umarmt ihn und gibt ihm den Rat
„Geh und verkaufe deinen Besitz. Gib es den Armen und du wirst
einen Schatz im Himmel haben. Dann komm zu mir und folge mir nach.“
 
Das Evangelium lässt es am Ende offen, ob der junge Mann später
dem Rat von Jesus gefolgt war. Oft brauchen wir lange Zeit, um Erkanntes in die Tat umzusetzen.
 
Wir brauchen Geduld mit uns. Wir dürfen vertrauen, GOTT hat sie mit uns.
 
Mögen wir lernen, loszulassen, was uns hindert, die Liebe Gottes anzunehmen.
 
Das wünschen sich und Euch Albert und Petra Maria.