wagnis und mut

 

 

zurücklassen – verlassen – verlassen werden

 

Worte, die von Umbrüchen erzählen.

Das Wagnis, das im Nachhinein leicht und notwendig erscheint,

geht selten ohne Schmerzen vor sich.

 

Kurz und wie im Zeitraffer lesen wir im Evangelium 

„ Sofort verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus nach.“

Unerwähnt bleiben Fragen, Grübeleien, Ängste, Abschiedstränen.

 

Warum?

 

Es gibt Werte, die alles Bisherige in den Schatten stellen.

Für einige, die Jesus begegneten, reichte die Aufforderung

„Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Kommt her! Mir nach.“

 

Woher kam die Anziehungskraft von Jesus? 

 

Im Laufe der Geschichte des Christentums erlebten Frauen und Männer immer wieder die innere Anziehungskraft von Jesus und wagten ein anderes Leben.

Ein wenig gehören auch wir dazu. Wie sonst würden wir uns jede Woche in „die Spur des Evangeliums...“ begeben.

 

Mögen wir darin Lebensmut gewinnen!

 

Das wünschen sich und dir Albert und Petra Maria.

offen für überraschungen..

 

 

Ein neuer Tag ist wie eine Tür.

 

Wem werde ich beim Verlassen des Hauses begegnen?

Was wartet draußen heute auf mich?

 

Es ist eine besondere Fähigkeit, offen auf den Tag zugehen zu können.

Da sind manche Überraschungen möglich.

 

Von einer überraschenden Begegnung erzählt das Evangelium:

Johannes der Täufer sieht Jesus auf sich zukommen.

Da beginnt für Johannes ein innerer Erkenntnisweg:

Er lernt über das Vordergründige hinaus tiefer zu blicken.

Er spürt, wer Jesus in seinem Wesen ist.

Und Johannes selbst wird klar, was seine eigene Aufgabe ist.

 

Mögen wir offen auf das tägliche Leben zugehen

und in den Begegnungen über das Vordergründige hinausblicken.

 

Das wünschen sich und dir Albert und Petra Maria.