bleiben und lieben

 

 

Es war im Frühjahr 1942. In Europa wütete der 2. Weltkrieg.

Da erblickte Shalom Ben Chorin vor seinem Fenster in Jerusalem den aufblühenden Mandelbaum. Für ihn ein Zeichen wie einst für den Propheten Jeremia.

So formte Ben Chorin die Hoffnungsworte:

 

„Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,

ist das nicht in Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?

Dass das Leben nicht verging, so viel Blut auch schreit,

achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.“

 

Die Liebe bleibt trotz allem!

Bleibt die Liebe trotz allem?

 

In den Abschiedsworten für seine Jünger*Innen bittet Jesus

 

„Wie mich mein himmlischer Vater geliebt hat,

so liebe ich euch. Bleibt in meiner Liebe.“

 

„Was bleibt stiften die Liebenden!“

erkannte Jörg Zink. Nicht die Gewalttätigen!

 

Mögen wir als Geliebte und Liebende denken, fühlen und handeln!

 

Das wünschen sich und dir Albert und Petra Maria.

 

bleiben

 

 

Die Natur schießt gerade ins Leben:
Bäume voller Blüten wecken die Vorfreude auf die Ernte.

 

Bis die Trauben am Rebstock reif sind

und der Wein am Tisch steht 

braucht es noch Geduld und treue Arbeit im Hintergrund.

 

Das Evangelium des Johannes wählt für das Verbunden-sein mit Christus den Weinstock als Bild:

ER ist der Rebstock, wir sind die Fruchtstände. 

Der Winzer schaut darauf, dass

abgestorbene Triebe entfernt werden. 

Denn „Abgestorbenes“ hemmt das Wachsen – in der Natur ebenso wie in unserem Leben. 

 

Es bleibt die Einladung und Bitte „verbunden zu bleiben, was immer auch kommen mag“.

Jesus hat sie an seine Jünger*innen gerichtet.

ER will auch mit uns verbunden bleiben und durch uns wirken.

 

Mögen wir dem CHRISTUS in uns Bleibe geben!

 

Das wünschen sich und dir Albert und Petra Maria.