zusammenhalt fördern...

 

 

Das Corona-Virus in seiner unterschiedlichen Form

gehört seit zwei Jahren zu unserem Leben.

 

Politiker:innen, Wissenschafter:innen, 

Ärzte:innen, Frauen und Männer im Pflegedienst

und jede:r Einzelne sind täglich gefordert,

mit dieser schwierigen Situation lebenstauglich umzugehen.

 

„Worauf kommt es jetzt an?“

 

Während die Politiker:innen in Regierungsverantwortung 

mit gutem Willen nach Möglichkeiten suchen, die Gesellschaft

zu verbinden, gibt es Kräfte im Hintergrund, die Spaltung und

Unsicherheit bewirken. Zum vermeintlich eigenen Nutzen.

 

„Wie gelingt Zusammenhalt?“

 

Hans-Peter Dürr kam aufgrund seiner wissenschaftlichen Forschungen im Bereich der Quantenphysik zur persönlichen Überzeugung, dass das „innerste Wesen allen Lebendigen das Verbunden-sein“ ist. Für ihn ist es die Liebe.

 

In einem Brief aus dem Jahre 55 schreibt Paulus an seine Weggefährt:innen in der Stadt Philippi, die er 7 Jahre nicht mehr treffen konnte:

„Ich bete darum, dass eure Liebe noch reicher an Einsicht und Verständnis werde, damit ihr beurteilen könnt, worauf es ankommt.“

 

Mögen auch wir aus der Liebe zum Leben heraus beurteilen können, worauf es jetzt ankommt.

 

Das wünschen sich und dir Albert und Petra.

hoffnungsbot:innen gesucht...

Kaum gelang es den politischen Verantwortlichen eine gemeinsame Entscheidung zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu vertreten, formierten sich andere, die Maßnahmen zu kritisieren:

Für die einen kamen die Maßnahmen zu spät, für andere stellen sie diktatorische Schritte dar, die mit allen Mitteln bekämpft werden müssen.

 

Es fehlen Initiativen, die ermutigen und Hoffnung verbreiten.

Der Prophet Jeremia lebte in schwieriger politischer Zeit in Jerusalem:

Die Babylonier waren drauf und dran, die Stadt zu zerstören und das politische Establishment in die Verbannung zu deportieren.

 

Jeremia wurde inmitten der Trümmer zum Hoffnungsboten.

 

Er glaubte, dass eine Zeit kommt, in der Gerechtigkeit zur neuen Lebenshaltung wird. Jeremia hofft auf das Aufblühen der Gerechtigkeit wie bei einer späten Rosenknospe.

 

Nicht ein Einzelner wie früher der König ist dafür verantwortlich, sondern viele. Wo viele gerecht miteinander umgehen und in Solidarität aufeinander achten, dort ereignet sich für Jeremia G’TT.

 

Mögen auch in unserer Gesellschaft durch unsere Solidarität späte Knospen der Gerechtigkeit aufblühen!

 

Darauf hoffen und das wünschen sich und dir Albert und Petra Maria.

verkeilt

 

 

Wenn sich Bäume und Steine im Bachbett verkeilen

folgen Überschwemmungen und Zerstörungen.

 

Verkeilt scheint zurzeit auch unsere Gesellschaft:

Inmitten von dramatischen Infektionen mit dem Coronavirus klammern sich die unterschiedlichen politischen Kräfte ans „Rechthaben“. 

 

Verunsicherung greift um sich!

 

Wie können Verkeilungen durch Rechthabereien aufgelöst werden?

 

Dazu lohnt es sich, die Gerichtsverhandlung von Pilatus mit Jesus anzuschauen: Pilatus soll im Auftrag anderer Jesus verurteilen. Doch im Gespräch eröffnet sich zwischen ihnen ein Raum. Der Richter hört auf den Angeklagten und entdeckt für sich, dass Wahrheit mehr ist als das, was andere über ihn sagen.

 

Pilatus wird zum Wahrheitssucher!

 

Auf der Suche nach Wahrheit brauchen wir die Bereitschaft, aufeinander zu hören.

Vielleicht sind alle, die das in ihrem Lebensumfeld praktizieren, Helfer:innen, die gesellschaftspolitischen Verkeilungen aufzulockern.

 

Möge sich dieser Umgangsstil verbreiten!

 

Das versuchen mit dir und darauf hoffen Albert und Petra Maria.